Schafzecke (Dermeacentor marginatus)

Schafzecke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die aus der Familie der Schildzecken stammende Schaf- oder Frühjahrswaldzecke fällt besonders durch ihre bunte Färbung auf. Da sich diese Zeckenart nicht nur von Nagetieren oder kleineren Säugetieren ernährt, kann sie auch für den Menschen und die Haustiere gefährlich werden. Bei einem Stich durch eine Schafzecke, kann diese insbesondere Q-Fieber, Tularämie („Hasenpest“), Rocky-Mountains-Fleckenfieber und Hundebabesiose übertragen.

Körperbau:

Die sechsbeinige Zecke kann bis zu 0,75 Millimeter lang und 0,5 Millimeter breit werden. Der Rückenschild bedeckt ungefähr die Hälfte des Körpers. Die Schafzecke gehört somit der Familie der Schildzecken an. Der Schild des Männchens ist durch die bunte Färbung (silber-, dunkelgrau- und rötlich schimmernd) besonders auffällig.

Entwicklung:

In der Entwicklungsphase von der Larve zur adulten Zecke ernähren sie sich ausschließlich von kleinen Säugetieren. Als ausgewachsene Zecke saugen sie jedoch vorzugsweise an Schafen, Feldhasen oder Hunden und Katzen. Auch der Mensch kann im ausgewachsenen Stadium der Zecke gebissen werden.

Lebensraum:

Trockene, sonnige Rasen-/Wiesenflächen, Waldränder

Verbreitung:

Die Schafzecke findet sich in allen südeuropäischen und wärmebegünstigten Regionen, so auch in Süddeutschland. Ihre aktive Zeit hat sie innerhalb der Frühjahrs- und hiernach nochmals in den Herbstmonaten bis hin zu Winterbeginn.

 

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