Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

Braune Hundzecke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ursprünglich aus Südafrika stammende Zeckenart ist zwischenzeitlich global verbreitet und befällt vorwiegend Hunde, wobei andere Warmblüter (z.B. auch Menschen) eher selten Opfer dieser Zecke werden. Aufgrund ihrer Lebensweise kann sie ganzjährig in beheizten Einrichtungen und im Sommer durch Einschleppung auftreten. Sie kann durch ihren Stich insbesondere die Erreger der Babesia canis vogeli, Ehrlichia canis und Hepatozoon canis auf den Hund übertragen.

Körperbau:
Die braune Hundezecke wird zwischen 3,0 und 3,5 Millimeter groß. Ihren Namen hat sie von ihrer rötlich-braunen Färbung.

Entwicklung:
Nach ihrer Blutmahlzeit legen die Weibchen ihre Eier beispielsweise auch in Wohnungen und Hunderuheplätzen ab. Nach ca. 3 Wochen schlüpfen die Larven und bedienen sich ebenfalls am gleichen Wirt. Nach einer zweimaligen Häutung, sind die Zecken erwachsen. Die Entwicklung dauert ca. drei Monate und findet auf dem Hund statt.

Lebensraum:
Diese Zeckenart bevorzugt warme und trockene Bedingungen, so dass sie durchaus auch in Wohnungen, Tierheimen, etc. gefunden werden kann.

Verbreitung:
Aufgrund der angepassten Lebensweise ist die Braune Zeckenart weltweit verbreitet und kann daher auch ganzjährig angetroffen werden.

 

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